HANDELN ALS SOZIALE SKULPTUR

Die Theorie der «Sozialen Plastik» oder auch «Sozialen Skulptur» besagt, jeder Mensch könne durch kreatives Handeln zum Wohl der Gemeinschaft beitragen und dadurch plastizierend auf die Gesellschaft einwirken. Aus dieser Vorstellung entstand die viel zitierte These: „Jeder Mensch ist ein Künstler“, die Joseph Beuys erstmals 1967 im Rahmen seiner politischen Aktivitäten äusserte. Die Aufgabe der Kunst sei es, dem Menschen diesen Prozess bewusst zu machen. Mit allem, was der Mensch gestaltet und somit als eine geistige Leistung schöpferisch hervorbringt, gilt der Einzelne als gesellschaftsverändernd aktiv. Aus dieser Annahme heraus beschränkt sich die Kunst nicht mehr nur auf materielle Artefakte, die in einem Museum oder einer Galerie ausgestellt werden, sondern auf die gesamte Gesellschaft, in welcher in allen Bereichen nach der Forderung von Beuys die Kunst ihren Platz einnehmen muss, um veraltete Lebensformen durch neue zu ersetzen.

Schloss Gleina wurde in diesem Sinne daher von uns zur Sozialen Skulptur erklärt, jeder und jede kann, falls gewünscht, auf das Schloss positiv einwirken, dort Veranstaltungen abhalten oder Projekte realisieren und so zur Gemeinschaftsbildung beitragen. 

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